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Rückschau

 

Was: Mahnwache / Kundgebung des Asylarbeitskreis gegen Abschiebungen nach Afghanistan und Gambia

Wann: Samstag, 14. Januar 2017, 13 Uhr bis 16 Uhr

Wo: Anatomiegarten Heidelberg, Hauptstraße 49

 

Gambia ist mit knapp 2 Millionen Einwohnern das kleinste Land in Afrika. Seit einigen Jahren erlebt es einen beispiellosen Exodus – mittlerweile sind fast 100.000 Menschen von dort geflohen, meist junge Männer zwischen 16 und 28 Jahren. Der Grund: Seit 22 Jahren beherrscht Diktator Yahya Jammeh das Land mit eiserner Hand. Politische Verfolgung aller Andersdenkenden, Willkür, Gefängnis und Folter erzeugen Angst und Schrecken. Bei den Wahlen am 1. Dezember 2016 wurde er überraschend abgewählt, aber eine Woche später verkündete er, er werde das Wahlergebnis anfechten und den gewählten Nachfolger Adamo Barrow nicht anerkennen.

Die Afrikanische Union, der westafrikanische Staatenbund Ecowas, der UN-Sicherheitsrat sowie die Regierungen der USA, Deutschlands und Frankreichs kritisieren Jammeh scharf und fordern ihn auf, sich dem Wahlergebnis zu beugen.

 

Viele Asyl-Arbeitskreise Baden-Württembergs sind aus eigenem Anlass engagiert – in unseren Gemeinschaftsunterkünften leben derzeit mehr als 20.000 Gambier, von denen uns viele ans Herz gewachsen sind.

 

Ausgehend von Freiburg gab es vom 3. - 10. Dezember die landesweite Gambia-Aktionswoche und in Heidelberg am 10. Dezember, am internationaler Tag der Menschenrechte, am Infostand und zum Auftakt der Kampagne “Welcome &  Stay!” des Asyl-Arbeitskreis Heidelberg zusammen mit der Initiative "Weststadt sagt JA" Informationen über Gambia und Unterschriftensammlung mit der Forderung: „Abschiebestopp nach Gambia“

Im DAI Heidelberg organisierte die Heidelberger Gruppe SWEET HOME eine Ausstellung über die Diktatur in Gambia und ein Fest. Informationen zur Kampagne gibt es hier...

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